Frust vermeiden – Muskeln richtig aufbauen

Man trainiert und trainiert, aber die Muskeln wollen nicht so richtig werden? Wem das bekannt vorkommt, ein kleiner Trost vorweg: Das Phänomen vom ausbleibenden Effekt, die Muskeln endlich so wachsen zu sehen, wie man möchte, ist kein Einzelfall, sondern dürfte den meisten Sporttreibenden bekannt sein. Mit diesen fünf Tipps klappt es aber bestimmt.

1. Häufigkeit des Trainings beachten
Der Trainingsplan für ein Muskelaufbauprogramm sollte sinnvoll zusammengestellt sein. Hier gilt die Devise: Nicht alles auf einmal! Es ist wichtig, dass eine Trainingseinheit nicht zu lange dauert, sodass man den Trainingsplan in zwei- bis drei Trainingstage aufteilen sollte. So trainiert man an einem Trainingstag den Trizeps, die Brust- und Bauchmuskultar, während man sich am nächsten Trainingstag dem Bizeps und den Schultern widmet. Tag drei gehört dann dem gesamten Unterkörper zum Beispiel. Wer so trainiert, schafft ausreichend Regenerationszeit, was für die Muskulatur wichtig ist.

2. Verletzungen vermeiden

Aufwärmen ist immer Pflicht! Eine aufgewärmte Muskulatur ist deutlich weniger anfällig für Verletzungen. Aber unbedingt auch die richtige Technik beim Durchführen der Übungen beachten. Hier lauert ansonsten die Gefahr, dass sich Fehler einschleichen, die das Verletzungsrisiko erhöhen!

3. Richtig regenerieren
Insbesondere beim Muskelaufbautraining ist die Regeneration besonders wichtig. Regeneration bedeutet, eine Ruhephase zu ermöglichen und die trainierte Muskulatur sich erholen zu lassen. Am besten man gibt dem Muskel mindestens drei Tage Zeit, bis man ihn wieder trainiert.

4. Die richtige Ernährung
Für den Muskelaufbau ist die Ernährung sehr wichtig. Ohne eine ausreichende Zufuhr der richtigen Nährstoffe hat der Körper nicht genügend Substanz, um Muskulatur aufbauen zu können. Hier spielt die Zufuhr von Proteinen und Mikronährstoffen, Vitaminen und Mineralien ein wichtige Rolle. Allerdings sind Proteine nicht gleich Proteine! Ein bis zwei Gramm pro Kilo Körpergewicht sind täglich notwendig, um gezielt Muskulatur aufbauen und halten zu können.

5. Ausdauersport dosieren
Ausdauersport ist grundsätzlich kein Hindernis für einen gezielten Muskelaufbau. In der sogenannten Massephase jedoch, wo es darum geht, Muskelvolumen zu erzielen, kann es bremsend wirken. Der Grund: Der Körper kann sich nicht nur um den Muskelaufbau kümmern, sondern er muss seine Energie auch in das Training der Ausdauer und die daraus folgenden Herz-Kreislauf-Prozesse stecken. Jedoch in der Definitionsphase unterstützt das Ausdauertraining wiederum, die erarbeitete Muskulatur sichtbar werden zu lassen. Ausdauersport sollte also dosiert angewendet werden. Am besten lässt du dich demnächst von deinem Experteninnenteam hier bei uns im Fitnessstudio Damen Aktiv Studio in Lurup dazu einmal beraten.

 

Hygienekonzept

Ihr Lieben,
wir freuen uns, euch wieder im Studio begrüßen zu dürfen! Es gelten vorübergehend noch folgende behördliche Auflagen:

Voraussetzung für das Training ist aktuell noch, dass einer der folgenden schriftlichen Nachweise vorgelegt wird, aus dem euer Name, das Ergebnis sowie das Testdatum hervorgehen müssen:

  • Einen Nachweis über einen negativen Coronatest (Schnelltest max. 12h, PCR-Test max. 48h).
  • Einen Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, wobei die letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen muss.
  • ODER falls du genesen bist, ein namentlicher Nachweis darüber.

Die für das gesamte Studio zulässige maximale Personenzahl ist behördlich limitiert.
Es kann daher vorübergehend nur mit bei uns im Studio zuvor abgesprochener Terminbuchung trainiert werden. Ohne diese können wir ggf. keinen Zutritt ins Studio gewähren.Anrufen, oder eine Mail, für einen spontanen freien Trainingsplatz am selben Tag ist natürlich täglich möglich!

Die Teilnahme an Kursen ist z.Zt. nur mit vorheriger Anmeldung möglich, da eine reduzierte Teilnehmerzahl vorgeschrieben ist.

Wenn ihr euch krank fühlt, Fieber, Atembeschwerden oder Husten habt, oder wenn ihr in den letzten zwei Wochen in Kontakt mit einer Person mit Verdacht auf oder bestätigtem Fall von COVID-19 waren, müsst ihr bitte zu Hause bleiben.
Bei Betreten des Studios bitte die Hände desinfizieren.

Die Umkleiden und Duschen sind nutzbar. Wir bitten euch jedoch, kommt bitte, wenn möglich, bereits in Sportkleidung zum Training, da auch die Personenzahl in der Umkleide und Dusche begrenzt ist. Es sind nur 3 Personen gleichzeitig in der unteren Umkleide möglich.

Der vorgegebene Mindestabstand von 2,5 Metern ist jederzeit im gesamten Studio einzuhalten.

Bitte haltet die Husten-Nies-Etikette in die Armbeuge, oder ins Einmaltaschentuch ein (Heuschnupfenzeit…)

Bitte bringt zum Training je ein großes Handtuch für die Geräte und die Matten-, und ein kleines Handtuch um den Schweiß zu tupfen mit.

Zum Yoga bitte, wenn möglich, die eigene (Yoga-) Matte mitbringen, um maximale persönliche Hygiene zu gewährleisten.
Gemeinschaftliches Training mit Körperkontakt ist untersagt.

Bitte desinfiziere deine Hände, sobald du das Studio betrittst und auch die Geräte, die du benutzt hast, eigenständig nach jeder Nutzung.

Das Tragen von Masken ist im gesamten Studio erforderlich. Ausschließlich unmittelbar im Kurs oder bei deinem Training am Gerät kann darauf verzichten werden.

Nicht nutzbar sind: Sauna, Dampfbad, Solarien, und der Wellness- und Ruhebereiche.

Shakes dürfen nur außer Haus, to go, konsumiert werden.

Anpassungen der Verhaltensauflagen werden wir vornehmen, sofern dies geboten ist bzw. behördlich gefordert wird.
Aufgrund der behördlichen Auflagen sind wir verpflichtet, im Falle einer nachgewiesenen Infektion, die Infektionsketten nachzuweisen. Aus diesem Grund können wir euch nur dann Zutritt ins Studio gewähren, wenn ihr euch damit einverstanden erklärt, dass wir im Falle des Bestehens einer gesetzlichen Verpflichtung eure personenbezogenen Daten, d.h. den Namen, Vornamen und Telefonnummer (bzw. wenn uns diese nicht bekannt ist die Adresse) an die zuständige Behörde weitergeben dürfen.

Dieses Einverständnis erklärt ihr mit dem Check-In in unserem Studio, mit eurer Mitgliedskarte.

Hier sind Links zu Testzentren:
Apotheke am Eckhoffplatz: LINK
Drive in Testzentrum an der Barclaycard Arena: LINK
Testzentrum Eidelstedt beim SVE, Furtweg 51, 22523 Hamburg: LINK
Teststation Grandkuhlenweg real-Parkplatz, 22549 Hamburg: LINK
Stadtzentrum Schenefeld: LINK
Herz Apotheke, Industriestraße 1B,22869 Schenefeld: LINK

Derzeit besteht vor unserem Studio noch eine Baustelle. Während dieser ist jedoch die Zufahrt zu unserem Studio nicht möglich und euer Auto müsste dann ggf in der Jevenstedter Straße oder dem Kaufland-Parkhaus geparkt werden. Wir freuen uns aber, dass die Baustelle in wenigen Tagen „weiterzieht“.

Für den kommenden Sonntag, den 06.06., könnt ihr eure Terminanfragen entweder telefonisch am Donnerstag 9 – 11:30 und
am Freitag 9 – 11:30, oder per E-Mail loswerden.

Mit Krafttraining gegen Rückenerkrankungen-
Warum Muskelaufbau Beschwerden vorbeugt

Um zu verstehen, warum ein angemessener Muskelaufbau im Bereich des Rückens so wichtig ist, muss man sich zunächst vergegenwärtigen, welche Erkrankungen in dieser Region überhaupt vorhanden sind, und wie diese entstehen. Bis zum 50. Lebensjahr entwickeln heutzutage etwa 75 % aller Menschen zeitweilig Wirbelsäulenerkrankungen bzw. Beschwerden. Diese umfassen sowohl einfache Kreuzschmerzen und den sogenannten Hexenschuss als auch die gravierendste Form: den Bandscheibenvorfall. Häufig sitzende Tätigkeiten im Beruf und eine mangelnde Bewegung in der Freizeit können Hauptgründe für diese Beschwerden und Krankheiten sein.
 Wie aber entstehen nun solche Rückenbeschwerden auf anatomischer Ebene?

Beim Lumbago, also dem umgangssprachlichen „Hexenschuss“, kommt es infolge einer „falschen Bewegung“ durch verspannte Muskulatur in der Steißregion oder durch das Anheben einer zu schweren Last. Dabei werden die austretenden Nerven (besonders häufig die des Ischiasnervs) durch den Wirbel gequetscht, was zu starken Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit führt. Wenngleich auch sehr schmerzhaft und unangenehm, vergeht der Schmerz meist von selbst, und es bleibt keine weitere Beeinträchtigung.

Im schlimmsten Fall können Bandscheibenvorfälle neben starken Schmerzen auch Lähmungen von Körperregionen nach sich ziehen. Dabei kann ein Teil der Bandscheibe, die als „Polster“ zwischen zwei Wirbeln liegt, in den Kanal des Rückenmarks entweichen und dort die Nerven zusammendrücken. Starke Schmerzen und Lähmungen in Regionen unterhalb des Vorfalls sind die Folge. Bandscheibenvorfälle können in der gesamten Wirbelsäule auftreten, wobei besonders Vorfälle im Bereich der Halswirbelsäule mit gravierenden Ausfallerscheinungen verbunden sind. Bei dieser Art des Bandscheibenvorfalls hilft meist nur eine schnelle Operation bei der Teile der Bandscheibe entfernt werden müssen.

Grundsätzlich besteht kein hundertprozentiger Schutz gegen eine schwerwiegende Wirbelsäulenerkrankung, so kann ein austrainierter Sportler diese ebenfalls bekommen, nur ist das Risiko bedeutend geringer.
 Zunächst sollte das eigene Körpergewicht kontrolliert werden. Übergewicht stellt eine Dauerbelastung für die Bandscheiben dar, so dass eine Reduktion grundsätzlich von Vorteil ist und dem Risiko eines Bandscheibenvorfalls entgegenwirkt. Regelmäßiges und gezieltes Training der Rückenmuskulatur insbesondere durch Krafttraining – hoffentlich bald auch wieder hier bei uns im Fitnessstudio Damen Aktiv Studio in Lurup – kann nachweislich die Wirbelsäule entlasten. Hierbei sind besonders die Muskeln, die der Wirbelsäule anliegen, die autochthone Rückenmuskulatur, zu erwähnen. Eine sportliche Lebensweise kann somit auf vielerlei Hinsicht einen gesunden Rücken unterstützen. Ebenfalls wichtig sind eine richtige Matratze sowie ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz.

Keine Angst vor Trainingspausen – So profitieren wir vom Muscle Memory Effect

Viele Sporttreibende kennen das Gefühl, das sich einstellt, wenn man im Urlaub, viel beruflich unterwegs oder gesundheitlich verhindert ist, und das regelmäßige Training nicht absolvieren kann: Es dauert nicht lange, und man fühlt sich, als sei das ganze Training der letzten Zeit für die Katz. Doch wie sieht es eigentlich wirklich aus? Wie viel Muskeln verlieren wir tatsächlich und vor allem in welchem Zeitraum?

Das wahrscheinlich Wichtigste vorab: Tatsächlicher Muskelverlust setzt erst nach zwei bis drei Wochen Trainingspause ein und beginnt dann auch nur langsam. Alles, was wir bis zu diesem Zeitpunkt zu merken scheinen, ist lediglich auf der einen Seite unsere Psyche, die mit uns spielt, als auch die Glykogenspeicher, die eventuell geleert werden. Denn in der Trainingspause wird zunächst der Glykogenspeicher geleert, und die visuelle Muskelmasse erscheint dadurch geringer. Dies ändert sich jedoch, sobald das Training, hoffentlich bald auch wieder bei uns im Damen Aktiv Studio Lurup, wieder normal aufgenommen wird.

Denn was unsere Muskulatur betrifft, da profitieren wir vom sogenannten „Muscle Memory Effect“. Forscher der Keele University haben Belege dafür gefunden, dass sich unsere Muskeln an früheres Wachstum „erinnern“. Das bedeutet, dass wir zwar nach einer Sportpause sicherlich nicht sofort an alte Leistungen anknüpfen können, das Muskelgedächtnis in unserem Körper aber dabei hilft, deutlich schneller wieder Muskelmasse aufzubauen und an die ursprüngliche Fitness anzuknüpfen als bei Untrainierten. Übrigens: Schon einmal die Woche zu trainieren kann vollkommen ausreichen, um sowohl Muskulatur als auch Kraft zu erhalten.

Altersvorsorge Training: Wie du Schlaganfällen vorbeugen kannst

Schlaganfälle sind die dritthäufigste krankheitsbedingte Todesursache in Deutschland. Vor allem im Alter werden immer mehr Menschen gefährdet – auch Frauen! Hundertprozentigen Schutz gegen einen Schlaganfall gibt es natürlich nicht, aber durch regelmäßiges Fitnesstraining ist es möglich, das Risiko erheblich zu senken. Nachweislich sind deutlich weniger aktive Menschen betroffen, als solche, die sich kaum bewegen. Grund dafür ist, dass Sport zusammen mit gesunder Ernährung das beste Mittel gegen Gefäßverkalkungen ist, die einen Schlaganfall überhaupt erst verursachen.

Bei Schlaganfällen handelt es sich um Durchblutungsstörungen im Hirn, bei denen Gehirnzellen durch Sauerstoff- und Nährstoffmangel absterben. Berechnungen von 2016 zufolge erleiden knapp 270.000 Menschen in Deutschland pro Jahr einen Schlaganfall. Selbstverständlich müssen nicht alle diese Fälle direkt tödlich ausgehen, aber Betroffene tragen meist bleibende Schäden wie Lähmungen, Taubheitsgefühle oder Störungen der Sinne, der Sprache oder des Bewusstseins davon.

Wenn du bewusst mit Sport und Bewegung vorbeugen möchtest, bleibt es dir und deinen Vorlieben überlassen, welche Art von Training – hoffentlich bald auch wieder bei uns im Damen Aktiv Studio Lurup – du wählst. Wissenschaftler gehen allerdings davon aus, dass vor allem Ausdauersport Schlaganfällen entgegenwirkt.

Nach einem Schlaganfall ist das Risiko, erneut einen zu erleiden, nicht gering. Auch Menschen, die bereits von einem Schlaganfall betroffen waren, sollten deswegen versuchen, dem nächsten vorzubeugen. Dabei ist Bewegung ebenso wichtig wie die verschriebenen Medikamente. Wissenschaftler fanden heraus, dass Patienten, die sich fünf Mal die Woche auch nur 10 Minuten sportlich betätigten, deutlich seltener einen weiteren Schlaganfall erlitten.

Studie belegt: Sport ist ein wahrer Jungbrunnen

Eine alte Volksweisheit sagt: Wer rastet, der rostet. Und eigentlich weiß es auch jeder, dass Bewegung jung hält. Doch jetzt haben Forscher der Universität Birmingham und des King’s College in London diese Volksweisheit mit neuen wissenschaftlichen Daten belegt und herausgefunden: Sportliche Aktivität im Alter hält den Körper jung und gesund. Zwei Studien wurden im Fachmagazin „Aging Cell“ veröffentlicht. Darin untersuchten die Forscher eine 90-köpfige Gruppe von älteren Menschen zwischen 55 und 79 Jahren, die sich mehrmals wöchentlich sportlich beim Rennradfahren betätigten und verglichen sie mit Gleichaltrigen sowie jungen Erwachsenen, die keinen Sport betreiben.

Dabei untersuchten sie besonders die Verteilung von verschiedenen Muskelfasertypen im großen Oberschenkelmuskel und die aerobe Fitness der Studienteilnehmer. Die Forscher konnten für die sportlich aktiven Älteren einen alterungsverzögernden Effekt durch die langjährige Aktivität zeigen. Sowohl ihre Muskelmasse als auch die Zusammensetzung der Muskelfasern glichen denen von jungen Menschen. Dieser Effekt konnte auch für das Immunsystem der radfahrenden Probanden gezeigt werden. Diese hatten eine erhöhte Anzahl von T-Lymphozyten im Blut und eine geringere Konzentration des entzündungsfördernden Zytokins IL-6; ein Zustand vergleichbar mit dem junger Menschen. Wer also auf der Suche nach einem wahren Jungbrunnen ist, sollte schnellstmöglich mit Sport, hoffentlich auch bald wieder hier bei uns im Damen Aktiv Studio Lurup, anfangen.

Gesunde Fette: Diese Fette machen fit

Kaum ein anderer Nährstoff hat ein so schlechtes Image wie das Fett. Doch Fett ist nicht gleich Fett, es gibt gute und schlechte Fette. Es reicht also nicht aus, den Fettgehalt einzelner Nahrungsmittel zu kennen. Entscheidend ist vielmehr, welche Fette wir zu uns nehmen und welche davon schlecht oder gut für uns sind. Und auf ganz bestimmte Fette kann unser Körper sogar überhaupt nicht verzichten.

Gute und schlechte Fette

Es gibt also verschiedene Fettarten, die sich in drei Kategorien einordnen lassen: Gesättigte, ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Doch was genau ist der Unterschied zwischen den Fettsäuren und welche Fette sind für ihr schlechtes Image verantwortlich? Die Übeltäter sind schnell gefunden: Gesättigte Fettsäuren, die mit Ausnahme von Kokos- und Palmfett immer tierischen Ursprungs sind. Es gilt mittlerweile als wissenschaftlich bewiesen, dass zu viel tierisches Fett das Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen massiv ansteigen lässt. Zum Glück gibt es ja noch die deutlich gesünderen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren: Sie senken den Blutfettspiegel, indem Cholesterin abgebaut wird, beugen der Bildung von Blutgerinnseln vor und verringern sogar das Krankheitsrisiko für Herz und Kreislauf. Einfach ungesättigte Fettsäuren sind etwa in Oliven- und Rapsölen, Avocados sowie Nüssen und Samen enthalten. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren finden sich zum Beispiel in vielen pflanzlichen Fetten wie Sonnenblumenöl oder Distelöl und besonders in fettreichen Kaltwasserfischarten wie Hering, Lachs, Thunfisch oder Makrele.

Ohne Fett kein Leben

Die mehrfach und einfach ungesättigten Fettsäuren sind aber nicht nur gesund. Einige davon braucht der menschliche Körper sogar unbedingt ­– kann sie aber nicht selbst herstellen. Sie dienen unter anderem als wichtiger Baustein der Zellerneuerung, des Immunsystems und diverser Hormone. Für Sportler sind dann die so genannten Omega-3-Fettsäuren darüberhinaus wichtig, damit sich strapazierte Muskeln durch den beschleunigten Abbau von Milchsäure schneller erholen. Nach dem Sport, hoffentlich bald auch wieder bei uns im Damen Aktiv Studio Lurup, lohnt sich also der Griff zu fettreichen Fischarten.

Tipp: Je weicher oder flüssiger ein Fett nach der Lagerung im Kühlschrank ist, desto höher ist der Anteil an wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Mittlerweile geben viele Lebensmittelhersteller bei den Nährwertangaben auch die jeweiligen Mengen der unterschiedlichen Fettsorten an. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich also.

Also: Fett ist nicht gleich Fett. Tierische Fette bringen ein erhebliches Gesundheitsrisiko mit sich. Pflanzliche Fette wiederum weisen viele gute Eigenschaften auf und sind für den Körper unverzichtbar. Doch egal, ob gutes oder schlechtes Fett: Mit gut 9 kcal pro Gramm ist Fett immer ein Energielieferant erster Güte. Das weiß leider auch der Körper, der es gern für schlechte Zeiten direkt auf die sprichwörtlichen Hüften packt. Wer auf seine schlanke Linie achten will oder muss, sollte also immer alle Fette im Auge behalten.

Fitnessrezept: Basilikum-Erbsensuppe

Die Prinzessin hätte mal besser nicht auf der Erbse geschlafen, sondern sie lieber gegessen. Das wäre auch gut für die Figur gewesen. Denn neben jeder Menge Protein sorgen auch reichlich Ballaststoffe für ein tolles Sättigungsgefühl. Und das Beste: Die Suppe steht nach knapp 10 Minuten auf dem Tisch.

Das ist drin/Portion:

  • Kalorien: 245 kcal
  • Protein: 22 g
  • Fett: 5 g
  • Kohlenhydrate: 29 g

So lange dauert’s:
Vorbereitung: 5 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten

Das brauchst du:
Für 2 Portionen als Hauptmahlzeit oder für 4 Personen als Vorspeise

  • 1 Packung Tiefkühlerbsen (450 g)
  • 540 ml Wasser
  • 1 Handvoll frisches Basilikum (10-15 g)
  • 30 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer

So geht’s:

  1. Wasser in einem Topf mit möglichst breitem Durchmesser zum Kochen bringen.
  2. Parmesan fein reiben und gewaschenes Basilikum fein hacken.
  3. Eine gute Handvoll Erbsen beiseite legen, den Rest in den Topf geben. Das Wasser wieder aufkochen lassen und für weitere 3 Minuten kochen lassen, bis die Erbsen gar sind.
  4. Erbsen mit einem Stabmixer pürieren. Parmesan, Basilikum und die restlichen Erbsen unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Training gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Das erste Grün an den Bäumen ist zu sehen, die ersten Frühblüher konkurrieren ums noch spärlich warme Sonnenlicht. Doch viele von uns möchten am liebsten das Gegenteil: Statt raus an die Luft, uns nur noch tiefer in die Kissen wühlen und schlafen, schlafen und nochmals schlafen. Doch woran liegt dies, bei wem tritt eigentlich wirklich die Frühjahrsmüdigkeit auf und vor allem: Wie wird man sie wieder los?

Das beste Rezept gegen Frühjahrsmüdigkeit ist nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Der Körper muss sich nach dem Winter erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Tatsächlich verengen sich während der kalten Jahreszeit die Blutgefäße ein wenig und in den ersten warmen Tagen – wenn die Frühjahrsmüdigkeit in der Regel auftritt – weiten sie sich wieder. Das führt zu einem niedrigerem Blutdruck und dadurch zur Schläfrigkeit. Dann sind da natürlich noch die Hormone, speziell der Melatoninspiegel. Und gerade nach den langen Wintermonaten ist unser Blut voll mit diesem klassischen Schlafhormon, dessen Ausschüttung durch Tageslicht gehemmt wird. Übrigens sind Menschen mit niedrigem Blutdruck in der Regel häufiger betroffen und auch bei Frauen tritt die Frühjahrsmüdigkeit öfter auf als bei Männern.

Die gute Nachricht für alle: Sport – zum Beispiel hoffentlich bald auch wieder bei uns im Fitnessstudio Damen Aktiv Studio in Lurup – ist die beste Prophylaxe. Denn wer auch im Winter regelmäßig, wenn auch nur moderat, trainiert hat, hat deutlich weniger mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und kann den Frühling und die ersten warmen Tage auch richtig genießen. Auch wer sein Training im Winter “ verschlafen“ hat, hat jetzt keine Ausrede mehr: Denn es ist nachgewiesen, dass sportliche Aktivitäten auch kurzfristig Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Gesundheitsvorsorge Bewegung-
Warum langes Sitzen krank macht

Ob es ein anstrengender Tag im Job war oder sich Stress und Müdigkeit ankündigen: Nur allzu gern geben wir der Verlockung nach, uns für die Strapazen des Tages mit einer gemütlichen Entspannungseinheit auf dem Sofa zu belohnen. Auch wenn Entspannung und Stressbewältigung wichtig für unsere Gesundheit sind, so entpuppt sich leider das vermeintlich gesundheitsfördernde Lümmeln auf dem Sofa de facto als Gesundheitsfalle. Denn unlängst sind sich Bewegungsmediziner einig und können das auch durch Studien belegen: Sitzen ist eine der schlechtesten Haltungen für den menschlichen Körper überhaupt:

  • Eine dauerhafte, nicht aufrechte Sitzposition ist schlecht für die Bauchmuskulatur und führt zu einer unregelmäßigen Belastung der Bandscheiben. Schmerzen sind allzu oft die Folge.
  • Beschwerden wie Kopf- und Rückenschmerzen werden durch langes Sitzen verursacht.
  • In Sitzposition werden inneren Organe „eingequetscht“
  • Verkrampftes Sitzen oder einer falsche Körperhaltung kann eine zu kurze und flache Atmung hervorrufen. Das hat eine verminderte Sauerstoffaufnahme zur Folge und verursacht Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Kreislaufstörungen.
  • Schwere Beine und Stauungen, geschwollene Füße sind „gute Bekannte“, die ebenfalls Folge langen Sitzens sind.
  • Auch steigen durch übermäßiges Sitzen die Risiken für Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose, Thrombosen und manche Krebsarten.

Die gute Nachricht ist. Wer Sport treibt oder mit Sport anfängt, zum Beispiel nach dem Lockdown hier bei uns im Fitnessstudio Damen Aktiv Studio in Lurup, wirkt diesen Effekten nicht nur entgegen, sondern gestaltet seinen Alltag langfristig gesundheitsorientiert. Denn Sport macht nicht nur selbstbewusst, glücklich, ausgeglichen und zufrieden. Sport birgt jede Menge positive Effekte:

  • Sport hilft gegen psychische Belastungen, weil er stressreduzierend wirkt.
  • Sport lässt Fettpölsterchen verschwinden.
  • Sport baut kräftige Muskeln auf und schützt Knochen, Gelenke und Wirbelsäule vor Fehlbelastungen.
  • Sport ist die beste Anti-Aging-Methode.
  • Sport putzt Gefäße durch.
  • Sport und Bewegung stärken das Herz, beugen Diabetes und teilweise sogar Krebs vor und unterstützen Krebspatienten bei deren Genesung.

Kurzum: Sport und Bewegung sind Gesundheits- und Lebensquell. Nicht umsonst wusste Aristoteles: „ Das Leben besteht in der Bewegung“.